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Wie lagert man Artemia Eier?

Ein bekanntes Problem - Artemia Eier gekauft, sofort angesetzt und siehe da Super Schlupfrate! Ein halbes Jahr später und auf einmal schlüpft so gut wie gar nichts. Und das obwohl die Eier vorschriftsmäßig bei 5°C gelagert wurden und alle Parameter nach Schlupfanleitung eingehalten wurden.
Befolgt man den Rat von Herstellern oder bezieht sich auf Fachliteratur, so wird für die Lagerung von getrockneten Artemia Cysten grundsätzlich eine Temperatur unter 10°C empfohlen. Besonders wichtig hierbei ist jedoch, dass die Eier unter Luftabschluss gelagert werden bzw. keinen direkten Kontakt zur Atmosphäre haben (Van Stappen 2003).
Aus praktischer Sicht ist dies spätestens beim Öffnen der Packung nicht mehr der Fall. Die oft sehr stark getrockneten Artemia Cysten kommen hierbei mit Sauerstoff und Feuchtigkeit in Kontakt. Beides Parameter, die biochemische Prozesse in den Artemia Cysten auslösen können und die Haltbarkeit reduzieren (Clegg & Cavagnaro 1976). Verschärft wird das Problem wenn eine Packung Artemia Eier an einem warmen Sommertag kurz geöffnet und dann wieder geschlossen in den Kühlschrank gelegt wird. Hierbei gelangt Luft mit einem hohen Feuchteanteil in die Packung. Diese Feuchte kondensiert dann im Kühlschrank zu einer ganz kleinen Menge Wasser, genug um den Zerfall der Artemia Eier deutlich zu beschleunigen!

Unsere Empfehlung

Aus Praxissicht empfehlen wir unseren Kunden daher die Artemia Cysten am besten bei -10°C bis -20°C in der Gefriertruhe luftdicht zu lagern. Nur so kann wirklich gewährleistet werden, dass die hohe Schlupfrate über einen längeren Zeitraum voll erhalten bleibt. Sollten Sie eine größere Menge Artemia Cysten besitzen, macht es Sinn die Artemia Eier auf mehrere luftdichte Druckverschlussbeutel aufzuteilen. So wird vermieden, dass bei jeder Entnahme alle Eier aufgetaut werden und zu viel Feuchtigkeit gezogen wird.

Quellen

Clegg, J.S. & Cavagnaro, J. 1976 Interrelationships between water and cellular metabolism in Artemia cysts IV. ATP and cyst hydration. J. Biophys. Biochem. Cytol., 88, 159-166.
Van Stappen, G. 2003. Production, Harvest and Processing of Artemia from Natural Lakes. In: Stottrup J.G., McEvoy L.A. (Ed.).Live feeds in marine aquaculture. Blackwell Publishing Ltd, Oxford, S. 122ff

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